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Sonntag, 16. August 2009
Watzmann Überschreitung
Schon vor über einem Monat haben Sarah, Andi, Peti und ich den Watzmann als Bergziel geplant. Kurzerhand haben wir uns dann sogar für die Überschreitung entschieden, für die man schon gut Kondition und ein gutes Stück Schwindelfreiheit mitbringen muss. Da meine Vorbereitung am Tag zuvor auf unserem Betriebsfest nicht gerade optimal verlief, hatte ich beim Aufstieg zum Watzmannhaus ordentlich mit Hitze und Restalkohol zu kämpfen... Trotzdem kamen wir vier gut voran und haben nach 3,5 Stunden das Tagesziel erreicht. Ziemlich kaputt und wegen des straffen Programms des nächsten Tages haben wir uns schon um 22h schlafen gelegt um bereits um 5h in der Morgendämmerung aufzustehen. Gefühlt hab ich mich als hätte ich eine Woche nicht geschlafen und ich wusste schon kurz nach Aufbruch um 6h das es ein sehr langer Tag werden würde. Zum Glück hatten wir bestes Wetter und somit genügend Zeit um diese lange Tour ohne Zeitdruck hinter uns zu bringen. Das erste Ziel war das Watzmann Hocheck, der erste von drei Gipfeln des Watzmanns. Schon auf dem Weg hierhin geht es teilweise steil und ausgesetzt nach oben. Auch wenn die steilsten Stellen mit Drahtseilen versichert sind,ist der Watzmann nicht unbedingt eine Tour für Bergneulinge. Ab dem Hocheck wird es aber erst richtig interessant, da man sich von da an auf dem Grat bewegt und es teilweise steil in die Ost- und Westwand hinab geht. Aber auch hier sind die schwierigsten Stellen Drahtseilversichert und wer unsicher ist kann sich per Klettersteigset sichern. Um ca 10h waren wir dann am höchsten Punkt, der Mittelspitze (2713m) angelangt. Die Aussicht von dort oben ist gigantisch. Zur linken sieht man den Königssee und weiter südlich erkennt man die gletscherbedeckten Berge der Hohen Tauern. Leider musste Peti kurz vorher umkehren, da sie sich auf dem Grat nicht so wohl gefühlt hat und nichts unnötig riskieren wollte. Das bedeutete auch für Andi die Umkehr, da er seine Freundin schlecht alleine umklehren lassen konnte. So sind Sarah und ich dann alleine weiter Richtung Südspitze (2712m), dem letzten Gipfel des Watzmanns. Kurz nach 12h waren wir dort angelangt und haben nach einer ausgiebigen Stärkung den Abstieg Richtung Süden angetreten. Auch hier heisst es ständig wachsam sein, da ein Fehltritt böse enden könnte. Gerade nach 6-7h Gehzeit fällt das nicht immer leicht. Jedenfalls waren wir froh nach dem steilen Abstieg wieder in flacherem Gelände zu sein und mehr oder weniger gemütlich Richtung Auto zu Gehen. Aber noch lagen ca 2,5 Stunden vor uns. Nach einer Spezi an der Wimbachgrieshütte machten wir auf die letzte Etappe um dann 12 Stunden nach Aufbruch wieder am Auto zu sein. Lange haben meine Füße nicht mehr so geschmerzt und jeder Schritt auf den letzten Kilometern wurde zur Überwindung! Am Auto haben Peti und Andi schon auf uns gewartet und so konnten wir nach einer kurzen Erfrischung im Wimbach uns schnell wieder auf den Heimweg machen. Insgesamt war es eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Tour, die mir an diesem Wochenende aber einiges abverlangt hat!
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schen schen, mia sen es wiederband und die überschreitung dann leider nicht gangen. auf der frau wars aber auch ganz nett ;)
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