Die Abfahrt war dann für mich als schlechten Skifahrer etwas Heikel bei sehr schlechter Sicht im Tiefschnee aber als der steilere Teil hinter uns lag war der Rest leicht zu bewältigen. Nach dem kurzen Gegenanstieg zum Mitterbergjoch waren wir dann wieder ziemlich erledigt im Skigebiet zurück und machten uns gleich auf den Weg ins Tal, wo schon die Kollegen auf uns warteten.
Mittwoch, 31. März 2010
Skitour Wildspitze
An meinem Geburtstag stand die erste alpine Skitour auf dem Programm. Nachdem wir am Samstag mit vielen Physiokollegen einen schönen alpinen Skitag auf der Piste verbrachten, ging es abends früh ins Bett, damit wir am nächsten morgen ausgeruht auf Tour gehen konnten. Wir, das waren Karin, Flo(h), Flos Dad, Kathrin und ich. Um 8.30h ging es mit der ersten Gondel ins Skigebiet, wo wir dann leider eine halbe Stunde warten mussten, bis wir mit der nächsten Gondel zum Mitterbergjoch fahren konnten. Von da ging es eine kurze Abfahrt (70Hm) hinab um dann aufzufellen und den Weg über den Gletscher in Richtung Brochkogel fortzusetzen. Da wir ein wenig Angst um die Spaltensituation hatten sind wir angeseilt gegangen. Aber zum Glück ging alles gut und wir konnten das Skidepot bei schlechter werdendem Wetter ohne Zwischenfälle erreichen. Es stürmte recht stark, es war kalt und die Sicht miserabel. So sind Kathrin und Flos Papa am Skidepot umgekehrt um sich im Windschatten etwas aufzuwärmen, während Karin, Flo und ich die letzten Meter über den Gipfelgrat zum Gipfel angingen.
Die Abfahrt war dann für mich als schlechten Skifahrer etwas Heikel bei sehr schlechter Sicht im Tiefschnee aber als der steilere Teil hinter uns lag war der Rest leicht zu bewältigen. Nach dem kurzen Gegenanstieg zum Mitterbergjoch waren wir dann wieder ziemlich erledigt im Skigebiet zurück und machten uns gleich auf den Weg ins Tal, wo schon die Kollegen auf uns warteten.
Die Abfahrt war dann für mich als schlechten Skifahrer etwas Heikel bei sehr schlechter Sicht im Tiefschnee aber als der steilere Teil hinter uns lag war der Rest leicht zu bewältigen. Nach dem kurzen Gegenanstieg zum Mitterbergjoch waren wir dann wieder ziemlich erledigt im Skigebiet zurück und machten uns gleich auf den Weg ins Tal, wo schon die Kollegen auf uns warteten.
Sonntag, 7. März 2010
Brauneck "solo"
Da viele potentielle Skitourenpartner keine Zeit hatten bzw. verreist sind, habe ich mich gestern abend entschlossen, heute allein mit Skiern auf das Brauneck zu gehen. Allein ist etwas übertrieben, denn an diesem Münchner Hausberg, direkt bei Lenggries,ist man nie allein! So haben sich bei schönstem Wetter und Temperaturen um -7°C eine Menge Menschen am Brauneck bewegt, die meisten zum Glück auf Alpinskiern auf dem Weg nach unten.
Los gings morgens um 8.10h mit der Bahn direkt nach Lenggries. Da angekommen bin ich erstmal 3km südwärts, mit den Skiern am Rucksack an der Isar entlang gelaufen, bis ich im Ortsteil Wegscheid angekommen war, wo der Einstieg in die Tour ist. Zuerst ging es ein Stück parallel der Piste entlang, die aber schon bald verlassen wurde. Der Weg führte die meiste Zeit durch den Wald, mal steiler, mal weniger steil bergauf. So hatte man wenigstens die meiste Zeit Ruhe vor den Menschenmassen. Aber auch so haben sich immer andere Tourengeher in Sichtweite befunden und richtig einsam war ich nie. Nach ca. einer Stunde zügigen Gehens war ich gut außer Atem an der Florianshütte auf 1290m angekommen und hab erstmal 5 Minuten Trinkpause eingelegt. Von hier war es dann nicht mehr weit. Nach insgesamt 1.45 Std. und 810 Hm war ich am Gipfelkreuz des Brauneck auf 1555m . Nach ausgiebiger Pause, ein paar Fotos und einer Brotzeit hab ich mich dann auf die Abfahrt in Richtung Lenggries gemacht. Ausgeschrieben waren die Pisten als schwarz, aber die Steilheit hielt sich in Grenzen. Und so war ich nach geschätzen 20 Min wieder in Lenggries und hab mich mit dem nächsten Zug wieder auf den Weg in Richtung München gemacht.
Insgesamt war es ein schöner und sonniger Tag, obwohl die Tour ansich eher nicht so empfehlenswert ist, wenn man nicht so auf Menschenmassen steht. Ein gutes Training war es aber allemal!
Los gings morgens um 8.10h mit der Bahn direkt nach Lenggries. Da angekommen bin ich erstmal 3km südwärts, mit den Skiern am Rucksack an der Isar entlang gelaufen, bis ich im Ortsteil Wegscheid angekommen war, wo der Einstieg in die Tour ist. Zuerst ging es ein Stück parallel der Piste entlang, die aber schon bald verlassen wurde. Der Weg führte die meiste Zeit durch den Wald, mal steiler, mal weniger steil bergauf. So hatte man wenigstens die meiste Zeit Ruhe vor den Menschenmassen. Aber auch so haben sich immer andere Tourengeher in Sichtweite befunden und richtig einsam war ich nie. Nach ca. einer Stunde zügigen Gehens war ich gut außer Atem an der Florianshütte auf 1290m angekommen und hab erstmal 5 Minuten Trinkpause eingelegt. Von hier war es dann nicht mehr weit. Nach insgesamt 1.45 Std. und 810 Hm war ich am Gipfelkreuz des Brauneck auf 1555m . Nach ausgiebiger Pause, ein paar Fotos und einer Brotzeit hab ich mich dann auf die Abfahrt in Richtung Lenggries gemacht. Ausgeschrieben waren die Pisten als schwarz, aber die Steilheit hielt sich in Grenzen. Und so war ich nach geschätzen 20 Min wieder in Lenggries und hab mich mit dem nächsten Zug wieder auf den Weg in Richtung München gemacht.
Insgesamt war es ein schöner und sonniger Tag, obwohl die Tour ansich eher nicht so empfehlenswert ist, wenn man nicht so auf Menschenmassen steht. Ein gutes Training war es aber allemal!
Montag, 1. März 2010
Skitourpremiere auf den Schafreuter
Endlich war es soweit! Dank Kathrin ging es vergangenen Sonntag auf meine erste Skitour! Vor uns lag der 2101m hohe Schafreuter im Vorkarwendel. Kurz nach 7h starteten wir in München und waren ca. 2 Std. später am Parkplatz. Nach kurzer Einweisung von Kathrin bezüglich des Auffellens konnte es losgehen. Nach anhaltender Föhnwetterlage und Temperaturen deutlich über Null machte ich mir schon etwas Sorgen über die Schneebedingungen, aber im Aufstieg konnten wir ohne die Skier abschnallen zu müssen bis zum Gipfel gehen. Zuerst ging es ca. 2 Std einen in Serpentinen verlaufenen Forstweg entlang, bis wir dann in offeneres Gelände kamen und zwischen Latschen in Richtung Gipfelhang etwas steiler bergan liefen. Vom Tempo her waren wir für meine Form recht flott unterwegs und ich musste mich schon etwas zusammenreißen um an Kathrins Fersen zu bleiben. Oberhalb der Baumgrenze, ca. eine halbe Stunde vor dem Gipfel kam dann pünktlich die Sonne heraus, sodass die letzten Meter bei einem angenehmen Wind zum Genuss wurden. Kurz vorm Gipfel mussten wir die Skier dann abschnallen und das letzte kurze Stück zu Fuß zurücklegen. Nach 1200Hm und ungefähr 3 Std. erreichten wir dann den Gipfel und konnten eine herrliche Ausssicht über das Karwendel sowie die bayrischen Voralpen genießen. Nach einer ordentlichen Brotzeit ging es dann in den für mich spannendsten Teil über: Die Abfahrt! Im oberen, flacheren Teil ging es noch ganz gut, aber weiter unten, als es steiler wurde, hatte ich schon meine Probleme mit dem schweren, sulzigen und schon stark zerfahrenen Schnee. Noch dazu kamen meine brennenden Oberschenkel, die nach dem Aufstieg eigentlich schon bedient waren. Aber nach mehreren kleineren harmlosen Stürzen ging es dann auf dem flacheren Forstweg etwas leichter wo wir die Skier dann ein kurzes Stück tragen mussten, um sie im Schotter nicht zu ruinieren. Nach insgesamt 4,5-5 Std. erreichten wir glücklich und zufrieden in herrlichem Sonnenschein das Auto. Auf der Rückfahrt hielten wir dann nochmal an um die letzten Sonnenstrahlen des Tages in uns aufzusaugen und unseren bereits leicht vorhandenen Sonnenbrand perfekt zu machen. Gekrönt wurde dieser schöne Tag noch durch ein leckeres, von Kathrin zubereitetes Essen bei ihren Freunden Tina und Tim.
Vielen Dank an Kathrin, weil sie so spontan war mit mir auf Tour zu gehen und ich durch sie endlich beim Skitouren angekommen bin! Ein paar wenige Fotos sind auch entstanden:
Vielen Dank an Kathrin, weil sie so spontan war mit mir auf Tour zu gehen und ich durch sie endlich beim Skitouren angekommen bin! Ein paar wenige Fotos sind auch entstanden:
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